Über uns

Unsere Ziele - Integrationsrat GT

Unsere Ziele

Wir möchten ein gleichberechtigtes Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne internationaler Zuwanderungsgeschichte fördern und ihnen eine politische Anteilnahme im gesellschaftlichen Leben ermöglichen. 

Wir kämpfen gegen die Distanz, die oft zwischen der öffentlichen Verwaltung und den Migrantinnen und Migranten herrscht und wollen eine interkulturelle Öffnung der Verwaltung erreichen. Es ist uns wichtig im Bereich interkultureller Kompetenz zu sensibilisieren. Deshalb ist es unser Ziel auf Grundlage von Ratsbeschlüssen die Förderung von Integrationsprojekten zu unterstützen und zu begleiten. 

Alle Menschen mit und ohne internationaler Familiengeschichte sollen die gleichen Rechte und Chancen bekommen.

Eine erfolgreiche Integration ist erst möglich, wenn sich Migrantinnen und Migranten aktiv an der Politik beteiligen.

Unsere Mitglieder

Mit großem Engagement fördern wir die Integration der Menschen mit familiärerer Zuwanderungsgeschichte in Gütersloh. Wir stellen uns vor:

Magdalena Altuntas

(Vorsitzende) - Polonia Gütersloh

Nabil Anni

Aramäer-Assyrer (syrisch-orthodoxe Gemeinden)

John Paul Asaba

Internationale Liste

Cengiz Musa Böcker

AfD

Yasin Capaci

Türkische Vereinsliste

Stefanie Celik

(1. stellvertretende Vorsitzende) - Aramäer/Assyrer (syrisch Orthodoxe Gemeinden)

Mustafa Baran Cicek

SPD

Olesia Malikova

Wasilissa

Michael Manhold

CDU

Mohammad Aref Orfan

internationale Liste

Christian Radtke

CDU

Malgorzata Maria Richter

Polonia Gütersloh

Pinar Sarilkan

(2. stellvertretende Vorsitzende) - Einzelbewerberin

Bayan Shamo Shibli

Internationale Liste

Gitte Trostmann

GRÜNE

Frank Mertens - Integrationsbeauftragter

Frank Mertens

Geschäftsführer

Aktuelle Projekte

Politische Partizipation: Kommunales Wahlrecht für alle Migrantinnen und Migranten in NRW

Auf kommunaler Ebene sollten alle, auch Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger, die dauerhaft in Deutschland leben, wählen dürfen. Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Union dürfen in Städten und Gemeinden bei den Kommunalwahlen sowie Landtagswahlen seit 1992 wählen und auch selbst für ein Amt kandidieren.

Das Wahlrecht ist die wichtigste Form der politischen Teilhabe, die auch den Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürgern zustehen sollte. In Nordrhein-Westfalen lebende ausländische Bürgerinnen und Bürger aus Nicht-EU-Staaten, die hier bereits länger leben und arbeiten, könnten jedoch Bürgermeister*in oder Stadtrat*innen nicht wählen und folglich in ihrer Kommune nicht mitreden.

Zugewanderte engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden. Sie nehmen aktiv an der Gesellschaft teil, dürften aber nicht mitbestimmen, wenn verbindliche Regeln für alle Einwohner aufgestellt werden. Menschen, die dauerhaft hier leben, sind Teil der Gesellschaft und wollen diese auch mitgestalten. Das kommunale Wahlrecht für alle ist deshalb ein wichtiger Schritt, um im Nordrhein-Westfalen die politische Teilhabe zu fördern.

Das kommunale Wahlrecht ist auch Anerkennung für die seit vielen Jahren in Deutschland lebenden ausländischen Staatsangehörigen, die gut integriert und fester Bestandteil der Gesellschaft sind. 

Daher setzt sich der Integrationsrat der Stadt Gütersloh für ein kommunales Wahlrecht aller Migrantinnen und Migranten ein und schlägt eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der Politik vor. 

Am Ende dieses Prozesses soll aus der Mitte des Integrationsrates ein abgestimmter Resolutionstext entwickelt werden, der dann an das Landesparlament gerichtet werden kann

Haus der Kulturen

Die Gütersloher Stadtgesellschaft zeichnet sich durch große kulturelle Vielfalt und vielfaches Engagement aus. Menschen aus rund 126 Ländern leben in Gütersloh zusammen. Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, ist es erforderlich, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und Vielfalt zu gestalten. Hierfür ist die Schaffung von Orten der Begegnung ein wichtiger Ansatz.

Es besteht ein Bedürfnis nach Räumlichkeiten, insbesondere der Gütersloher Migrantenorganisationen. Es geht aber nicht nur darum, Räumlichkeiten für die Vereinsarbeit zur Verfügung zu stellen. Vielmehr müssten die folgenden Ziele im Mittelpunkt stehen:

Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Kulturen, die Errichtung eines Leuchtturms der Internationalität und der kulturellen Vielfalt, die Förderung von Teilhabe und Partizipation sowie die Vernetzung von bestehenden Einrichtungen und Angeboten.

Der Integrationsrat setzt sich für einen breit angelegten Beteiligungsprozess zur Erstellung eines Konzeptes für ein Gütersloher „Haus der Kulturen“ ein. Das zu entwickelnde Konzept soll auch die folgenden Aspekte berücksichtigen:

  • Ziele, Aufgaben, Zielgruppen und Inhalte
  • Nutzungs- und Raumkonzept
  • Strukturen der Zusammenarbeit
  • Träger- und Betreiberkonzept
  • Finanzierung

Einführung eines Integrationspreises „Gemeinsam leben in Gütersloh“ für die Stadt Gütersloh

In Gütersloh leben rund 100.000 Menschen. Etwa ein Viertel davon hat eine internationale Familiengeschichte und bringt mit Wurzeln aus 126 Ländern eine vielfältige Mischung aus Sprachen, Kulturen und Religionen in die Stadt. Diese Vielfalt aller Einwohnerinnen und Einwohner ist ein wertvolles Gut, das es zu würdigen gilt. Zahlreiche Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Vereine engagieren sich aktiv für eine gelungene Integration in allen Lebensbereichen. Sie fördern damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt, stärken den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und schaffen eine offene, vielfältige Gemeinschaft, in der sich alle Menschen willkommen und wertgeschätzt fühlen.

Die Stadt Gütersloh und der Integrationsrat möchten dieses Engagement weiterhin unterstützen. Mit dem Integrationspreis der Stadt „Gemeinsam leben in Gütersloh“ soll besonderes Engagement und herausragende Leistungen sichtbar gemacht werden. Ziel ist es, das Thema Integration fest in das Bewusstsein der Stadtgesellschaft zu verankern und die Bedeutung dieses Miteinanders nachhaltig zu fördern.

Nach dem positiven Beschluss des Integrationsrates auf seiner letzten Sitzung, haben jetzt auch der  Hauptausschuss am 23. Juni sowie final der Rat der Stadt Gütersloh am 4. Juli zugestimmt.

Integration - jeder Mensch ist Teil der Gesellschaft

Über uns

Wir machen uns stark für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen in Gütersloh. Auf politischer Basis unterstützen und begleiten wir Integrationsprojekte.

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